Serie
Beeswax
Bienenwachs hat in der Kunst eine lange Tradition und wird in verschiedenen Techniken verwendet.
Material & Beständigkeit
Die Arbeiten bestehen aus Bienenwachs, dem Dammarharz beigemischt ist. Durch diese traditionelle materialtechnische Verbindung erhöht sich der Schmelzpunkt auf etwa 80 °C. Die Werke sind dadurch formstabil und unempfindlich gegenüber normaler Wärmeentwicklung und direkter Sonneneinstrahlung im Innenraum. Licht wirkt hier nicht als Risiko, sondern als gewollter Bestandteil der Wahrnehmung von Material, Oberfläche und Tiefe.
Eine beliebte Methode ist die Enkaustik, bei der geschmolzenes Bienenwachs und Dammar Harz mit Farbpigmenten gemischt und dann auf eine Oberfläche aufgetragen wird. Die Wachsschicht kann dann mit Wärme oder Werkzeugen bearbeitet und strukturiert werden.
Die Enkaustik-Malerei wurde bereits in der Antike praktiziert und erlebte in der Moderne eine Wiederbelebung. Das Wachs verleiht den Kunstwerken eine besondere Tiefe, Transparenz und Textur. Es kann auf verschiedenen Untergründen wie Holz, Leinwand oder Papier verwendet werden.
Darüber hinaus wird Bienenwachs auch zur Konservierung von Kunstwerken eingesetzt. Es wird als Schutzschicht auf Gemälden und Skulpturen aufgetragen, um sie vor äußeren Einflüssen zu schützen.
Als Kunstmedium ermöglicht es verschiedene Techniken zu erkunden, darunter Schichtung, Kratzen, Einbrennen und andere Formen der Manipulation des Wachses. Es kann auf verschiedenen Untergründen wie Leinwand, Holz, Papier oder sogar dreidimensionalen Objekten verwendet werden.
Die einzigartigen Eigenschaften von Bienenwachs, wie sein natürlicher Glanz, der wohltuende Duft und die Fähigkeit, Farben zu intensivieren, machen die Werke zu einem einzigartigen und sinnlichen Erlebnis.